Unsere Pflanzen

Naturtalente für dein Wohlbefinden.

Die schönen grünen Blätter eine Pflanze glänzen durch die Regentropfen.
Die schönen grünen Blätter eine Pflanze glänzen durch die Regentropfen.
Rote gesunde und nährstoffreiche Früchte hängen in einer Pflanze.

Hier findest du alle Infos zu Herkunft, Vorteilen und Hintergründen der Naturtalente. Du kannst eine bestimmte Zutat nicht finden? Bitte komm später vorbei. Die Liste wird laufend erweitert.

Verzeichnis der Pflanzen

Acai – blaue Kraft des Amazonas

Die Acaibeeren wachsen in einer Kohlpalme im brasilianischen Amazonas. Die Beeren sind klein und enthalten gleichzeitig eine faszinierende und bedeutende Nährstoffdichte. Acai ist eine mögliche Quelle wichtiger Antioxidantien. Diese Inhaltsstoffe und Eigenschaften bringen Acai einen Fixplatz in unserem Grünzeug-Angebot ein.

Die dunkelblaue bis schwarzviolette Frucht Acai (Euterpe oleracea) stammt großteils aus dem brasilianischen Teil des Amazonasbeckens. Dort wächst sie in der bis zu 20 Meter hohen Kohlpalme entlang der Flussufer. Die Kohlpalme wächst immer in Meeres- und Flussnähe und ist auch wegen ihrer Pneumatophoren (Luftwurzel) bekannt. Weil die Frucht nach der Ernte sehr schnell verdirbt, wird sie für den Export noch vor Ort zu gefriergetrocknetem Pulver oder gefrorenem Fruchtmark verarbeitet. Die GründerInnen von tutgut Naturprodukte haben in Kolumbien, Argentinien und Brasilien gelebt. Acai spielt im Nordosten Brasiliens beim Karneval eine wichtige Rolle. Als Muntermacher, wenn die Kräfte nachlassen, erfreuen sich die frischen Acaisäfte beim mehrtägigen Karneval großer Beliebtheit.

  • Acai enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu gehören unter anderem Calcium, Magnesium, Kalium und Vitamin E.
  • Enthält ungesättigte Fettsäuren Omega-3 und -6.
  • Die Beeren enthalten Aminosäuren, die der Körper für die Proteinsynthese benötigt.
  • Die Farbe der Früchte ist nicht nur schön, sondern erfüllt auch wichtige Funktionen für die Pflanze.
  • Der Pflanzenfarbstoff Anthocyane gehört zur Gruppe der Flavonoide und hat angebliche antioxidative Eigenschaften.

Fragen und Antworten

Was ist oxidativer Stress und was sind Antioxidantien? Wozu dient natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Unter tutgut Gemischt findest du Pflanzenmischungen mit bis zu fünf Pflanzen. Unter tutgut Individuell kannst du die Pflanzen selbst auswählen und dein personalisiertes Tagespaket selbst zusammenstellen. Siehe hier alle Produkte mit Acai. 

Die rote frische Acai Beere mit grünen Blatt.
Ein Querschnitt der roten, frischen Acerola Beeren.

Acerola - Liebeserklärung an das Vitamin C

Acerola (Malpighia glabra), auch Antillakirsche genannt, ist eine der Kirsche ähnliche, kleine, orange bis rote Frucht, die auf dem gesamten amerikanischen Kontinent verbreitet ist. Heute wird sie vor allem in Brasilien angebaut. Die Acerolabeere ist eine besonders reiche Vitamin C-Quelle. 100 Gramm von den frischen Früchten beinhalten in der Regel 1300–1700 mg Vitamin C. Gleichzeitig enthalten sie von Natur aus Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • Acerola enthält viele und wichtige Nährstoffe. Dazu gehören Provitamin A, Vitamin B1, B2, B3.
  • Die Acerolabeeren sind reich an Vitamin C.
  • 100 Gramm unseres Bio-Acerolapulvers enthalten 1500 mg Vitamin C.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion unseres Immunsystems bei und kann ein Neutralisator von freien Radikalen (aggressive Sauerstoffmoleküle) sein.
  • Vitamin C trägt außerdem zur normalen Bildung von Kollagen bei.

Fragen und Antworten

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe und was ist die Kollagenbildung? Wozu dient natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Amarant - Korn der Inka

Amarant wächst in den Andenregionen vor allem in Peru und ist ein Pseudogetreide. Es enthält daher keine Gluten. Wegen seines Nährstoffprofils wurde und wird Amarant als sehr wichtiges Nahrungsmittel geschätzt. Amarant ist eine Eiweißquelle und enthält ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine.

Amarant (Amaranthus Caudatus) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und ist fast auf der ganzen Welt beheimatet. Die Pflanze gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse und hat zahlreiche Arten entwickelt. Die größte Vielfalt befindet sich auf dem amerikanischen Kontinent. Die Art Amaranthus caudatus, auch Fuchsschwanz oder Inkaweizen genannt, ist kein echtes Getreide, sondern ein Pseudogetreide. Amarant wurde bereits vor mehreren tausend Jahren in den Anden angebaut. Die Samen der Pflanze waren damals wichtiges Grundnahrungsmittel und wurden sogar als heilig angesehen.

  • Amarant ist eine pflanzliche Eiweißquelle mit ca. 15 % Proteingehalt und mit 8 essentiellen Aminosäuren.
  • Eine Besonderheit von Amarant ist im Vergleich mit anderen Lebensmittel und Pflanzen das Vorkommen der Aminosäure Lysin. Diese kommt sonst vor allem in tierischen Produkten vor und wird mit Eigenschaften wie der Stärkung der Haare, der Haut, der Knochen und der Unterstützung der normalen Funktion des Immunsystems in Verbindung gebracht.
  • Amarant enthält Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Eisen, Calcium und Vitamine der Gruppe B, zudem Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren.

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Ein Haufen von Amaranth, ein Getreide mit vielen Nährstoffen.
Die Amla Beeren sind grün und enthalten viel Vitamin C.

Amlabeeren - Star des Holi Festival

Amla wird auch als indische Stachelbeere oder Amblabeere bezeichnet. Der Baum hat eine lange und verbreitete Verwendung in der Traditionellen Asiatischen Medizin. Die Früchte enthalten von Natur aus Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die sie zu einer möglichen Quelle für Antioxidantien machen.

Phyllanthus emblica Linn ist der botanische Name des tropischen Baums, der in Ost- und Südasien wächst. Der Amlabaum verliert in den heißen Monaten seine Blätter und die Früchte sind zwischen Februar und April erntereif. Er nimmt eine wichtige Stellung in der Traditionellen Asiatischen Medizin ein, vor allem in Thailand, China und Tibet. Wurzel, Rinde, Blätter und Früchte haben zahlreiche positive Eigenschaften und ihre Nutzung ist sehr vielfältig. In der hinduistischen Tradition wird der Baum als heilig angesehen und spielt eine wichtige Rolle beim Holi Festival, dem “Festival of Colors”. Auch in der Ayurveda-Tradition findet die Frucht Verwendung.

  • Amlabeeren enthalten von Natur aus Antioxidantien. Diese können helfen, freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle) einzufangen.
  • Antioxidantien können unseren Körper vor oxidativem Stress schützen.
  • Die Beeren enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenolen, Tanninen, Saponinen und Pektinen.
  • Amla Beeren haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und Tanninen, die das Vitamin C stabilisieren.
  • Vitamin C unterstützt unter anderem die normale Funktion des Immunsystems.

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Aronia - Antioxidantien und mehr

Aroniabeeren enthalten eine Nährstoffkomposition aus Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Bemerkenswert ist vor allem die mögliche Konzentration an Polyphenolen und Antioxidantien. 

Aronia (Aronia melanocarpa) wird auch Apfelbeere oder schwarze Apfelbeere genannt und gehört zur Familie der Rosaceae. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Nordamerika und wurde später in Europa eingeführt. Vorwiegend werden die reifen Früchte verwendet. Erntezeit ist von August bis Oktober. Unsere Aroniabeeren kommen aus Österreich.

  • Die Aroniabeeren sind aufgrund der Konzentration an Polyphenolen interessant. Aktuell wird untersucht, ob der enthaltene Pflanzenfarbstoff Anthocyane, der für die blaue Farbe verantwortlich ist, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften hat.
  • Aroniabeeren enthalten auch Carotinoide. Auch diesen werden antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Carotinoide werden in unserem Organismus zu Vitamin A umgewandelt.
  • Die Kombination von natürlichem Vitamin C, Vitamin E und Carotinoiden in Zusammenhang mit sekundären Pflanzenstoffen ist bemerkenswert.
  • „Antioxidative Eigenschaften“ bedeutet, dass die Auswirkungen schädlicher freier Radikale und von so genanntem oxidativem Stress vermindert werden.

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Aronia Beeren aus Österreich. Rot, frisch und gesund.
Die lange schöne und sehr nährreiche Wurzel Ashwagandha.

Ashwagandha - Star der Ayurveda-Lehre

Ladies and Gentleman, please let me introduce you to our Superstar from Ayurveda. Die Wurzel kann auf eine lange und erfolgreiche Karriere als eine der Hauptdarstellerinnen in der Traditionellen Ayurvedischen Medizin verweisen. Dank ihrer sekundären Pflanzenstoffe erreicht sie mittlerweile auch in Europa mehr Bekanntheit und eine immer größere Anhängerschaft.

Ashwagandha (Withania somniferum) ist in der Filmgeschichte auch als Schlafbeere, Winterkirsche oder indischer Ginseng bekannt. Seit über 4.000 Jahren wird diese Pflanze in der Ayurvedischen Heilkunde angewendet, vor allem ihre Wurzel und die Früchte. Die Pflanze wächst auf dem gesamten afrikanischen Kontinent und in Südasien. Die Wurzel kommt meistens aus Indien, Afghanistan und Pakistan. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, fühlt sich aber auch im Rampenlicht pudelwohl. Der hohe Gehalt an bioaktiven Stoffen haben der Pflanze eine lange Tradition eingebracht.

  • Ashwagandha wird traditionell als Hausmittel bei Erschöpfung und Nervenschwäche verwendet.
  • Der wissenschaftliche Name „Withania somniferum“ deutet auf die beruhigende Wirkung und den Namen des Inhaltsstoffs Withasomin hin.
  • Zudem sind mehrere bioaktive Stoffe in Form von Alkaloiden wie Tropan und Withasomin enthalten.
  • Wissenschaftliche Studien erforschen die adaptogene Wirkung der Inhaltstoffe von Ashwagandha. Adaptogene unterstützen unseren Körper in Phasen erhöhter Belastung und Stress.

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Baobab – wir verneigen uns vor Dir!

Wenn von Baobab die Rede ist, wird sie bestimmt sehr lang. Der Baum wird auf ein Alter von rund 1.500 bis 2.000 Jahren geschätzt. Dank seines Durchmessers zählt er zu den dicksten Bäumen der Welt. Seine mächtige Präsenz hat mit einer Höhe von ca. 20 Metern hunderte Geschichten inspiriert und lässt uns von den Löwen und der afrikanischen Savanne träumen. 

Der Name Baobab (Adansonia digitata) kommt aus dem Arabischen und beinhaltet die Wörter “Samen” und “Vater”. Die Frucht wurde schon vor tausenden Jahren auf arabischen Märkten verkauft. Sie ist als afrikanischer Baobab oder afrikanischer Affenbrotbaum bekannt, gehört zur Familie der Malvaceae und wächst in tropischen, trockenen Regionen von Mauretanien bis Tansania. Baobab spielt eine wichtige Rolle in seiner Umgebung. Der Baum kann große Mengen an Wasser speichern und hat sich majestätisch an trockene und nährstoffarme Böden angepasst.

Blätter, Samen, Rinde, Fruchtfleisch und Wurzel: Jeder Teil des Baobabbaums hat zahlreiche traditionelle Verwendungen. Diese reichen von traditionellen Hausmitteln bis zur Herstellung eines Abwehrmittels gegen Ameisen. Die Asche wird in der Seifenherstellung und als Düngemittel verwendet.

Das Nährstoffprofil des Fruchtfleisches ist interessant.

  • Die komplexen Kohlenhydrate und der Aminosäuregehalt versorgen uns mit Energie und unterstützen den Körper bei der Proteinsynthese.
  • Baobab ist vor dem Sport empfehlenswert.
  • Die Früchte enthalten von Natur aus Mineralstoffe und Vitamine, vor allem Vitamin E, K, Vitamine der Gruppe B, Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen.

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Die Frucht vom Baobab Baum. Ein altes Mittel der Naturmedizin in Afrika.
Die kleinen Vitamin C reichen Camu Camu Beeren geschnitten mit Kerne.

Camu-Camu - mit C wie Vitamin C

Camu-Camu sind kleine, gelb-rötliche Beeren aus dem Amazonas-Becken. In Kolumbien sind sie durchaus bekannt – dank des hohen Gehalts an Vitamin C erfreuen sie sich allmählich auch in Europa größerer Beliebtheit.  Camu-Camu-Beeren zählen zu den Vitamin C-reichsten Nahrungsmitteln weltweit. Vitamin C ist an zahlreichen wichtigen, normalen Funktionen unseres Körpers beteiligt

Camu-Camu-Beeren (Myrciaria dubia) wachsen auf tropischen Sträuchern in den Überschwemmungsgebieten der Tiefebenen des Amazonas-Regenwaldes, vor allem in Peru. Die indigenen Bewohner des Amazonasgebiets ernten die Camu-Camu-Beeren, wenn sie ihre optimale Reife erreichen. Um sie länger haltbar zu machen, werden sie getrocknet und anschließend für gesundheitliche Anwendungen aufbereitet. 

  • Camu-Camu enthält sekundäre Pflanzenstoffe wie die Gruppe der Flavonoide, Anthocyan und Beta-Carotin. Beide sind für die violett-rötlichen Pigmente der Beeren verantwortlich und haben eine antioxidative Funktion.
  • Dank dieser Komposition und in Zusammenhang mit Vitamin C können freie Radikale eingefangen und unser Organismus vor oxidativem Stress geschützt werden.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion unseres Immunsystems bei und kann ein Neutralisator von freien Radikalen (aggressive Sauerstoffmoleküle) sein.
  • Vitamin C trägt zur normalen Bildung von Kollagen bei. Die Kollagenbildung ist für die Haut wichtig.

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Gerstengras – regionales Naturtalent

Wegen ihrer Konzentration an Nährstoffen sind die Blätter der jungen Gerstenpflanze ein interessantes Naturprodukt. Die Blätter sind von Natur aus reich an Makro- und Mikronährstoffen, die das Gras zu einem Nährstoff-Allrounder machen. Gerstengras gilt unter Umständen als Energiebringer und ist eine mögliche Ergänzung bei veganer Diät.

So wie viele andere Pflanzen ihrer Familie ist Gerste (Hordeum vulgare) eine der wichtigsten Kulturpflanzen. Die Familie trägt den Namen Süßgräser (Poaceae). Es existieren bis zu ca. 30 verschiedene Gattungen der Gerste auf der ganzen Welt, aber nur vier wurden domestiziert. Ihre Verbreitung ging vom vorderen Orient aus und wird auf 10.000 v. Chr. datiert. Gerste war eine zentrale Nahrungsquelle und hat in der Entwicklung der Menschheit eine wichtige Rolle gespielt.

Unsere Aufmerksamkeit hat vor allem das junge Gras. Als Gras gilt die junge Pflanze vom Stadium der Keimung bis zum sogenannten Schossen, dem Zeitpunkt, an dem sich die Ähren entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt besitzt das Gras die höchste Dichte an Nährstoffen. Wir verwenden daher die jungen Blätter der frisch gekeimten Gerstenpflanze.

  • Gerstengras ist eine pflanzliche Eiweißquelle.
  • Es enthält alle essentiellen Aminosäuren, die unser Körper für die Proteinsynthese braucht.
  • Gerstengras enthält Vitamin C und außerdem Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Eisen, Zink.
  • Eine ideale Ergänzung für mehr Vitalität.

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Das Junge grüne frische Gerstengras sieht sehr gesund und vital aus.
Ginseng ist eine schöne längliche Wurzel und Heilpflanze der TCM Naturmedizin.

Ginseng – lebe im Gleichgewicht!

Von der Pflanze Ginseng wird nur die Wurzel verwendet. Seine angeblich aphrodisierende Wirkung hat Ginseng berühmt gemacht. Im Fernen Osten wurde Ginseng schon vor tausend Jahren von Kaisern benutzt, um die Widerstandskraft zu erhöhen. Tatsächlich hat die Wurzel tonische Eigenschaften, die auf die Steigerung von Energie, Lebensfreude und Libido hin untersucht werden.

  • Ginseng hat eine lange Tradition in der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM).
  • Sein Beitrag ist die angebliche Balancierung des „Qi“. Wegen der umfassenden ihm zugeschriebenen Wirkungen gilt Ginseng als König der Pflanzen in der TCM.
  • Mittlerweile wird die angebliche Wunderpflanze intensiv wissenschaftlich untersucht. Vor allem wegen ihrer adaptogenen Eigenschaften.
  • Adaptogene Eigenschaften helfen dem Körper bei der Anpassung, um so zum Beispiel mit Stress und Druck besser umgehen zu können.
  • Die natürliche Zusammensetzung an enthaltenen bioaktiven Stoffen wird mit einer Steigerung der Gehirnleistung in Zusammenhang gebracht.

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Ginkgo Biloba - ein Dinosaurier unter uns

Ginkgo ist als “lebendes Fossil” bekannt und zählt zu den ältesten Baumarten unseres Planeten. Seine Spuren lassen sich bis zur geologischen Zeitskala Perm zurückverfolgen. Dank des einzigartigen Nährstoffprofils wird der Meister der TCM-Lehre als Arzneipflanze verwendet. Ginkgo Biloba unterstützt angeblich die Konzentration, den Kreislauf und das Nervensystem.

Ginkgo Biloba (Ginkgo biloba L.) ist ein majestätischer Baum, der bis zu fünfzig Meter hoch wachsen und bis zu tausend Jahre alt werden kann. Wenn man von Ginkgo Biloba als einzigartigen Baum spricht, meint man damit einzigartig im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist der einzige Baum der Gruppe Ginkgoales und sogar der einzige seiner Familie, der Ginkgoaceae, der noch zu finden ist. Der legendäre Baum ist in vielen asiatischen Ländern Symbol für Weisheit und Langlebigkeit und wird als heiliger Baum verehrt. Der Baum besticht durch seine Resistenz und Robustheit und seine Blätter sind eine zeitlose Inspirationsquelle in der Kunst und der Wissenschaft. 

Der Schlüssel seines langen Lebens liegt in der Komposition seiner Inhaltstoffe. Der Baum ist in China beheimatet und wurde in buddhistischen Klöstern um ca. 1100 v. Chr. als Arzneipflanze kultiviert. Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die auch seine Samen verwendet, ist er nicht wegzudenken. Die Blätter weisen eine sehr komplexe Zusammensetzung von bioaktiven Inhaltstoffen auf, die Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Forschungen sind und in vielen Arzneimitteln verwendet werden. Um die Nachfrage zu stillen, wird er leider auch auf großen Plantagen – vor allem in den USA – angebaut, um aus seinen Blättern Extrakte herstellen zu können. 

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Das grüne schöne Blatt des Gingko biloba Baums, ein Heilmittel der TCM Lehre.
Die grünen frischen Blätter der Gotu Kola Pflanze.

Gotu Kola – das Tigergras

Bekannt unter Namen wie asiatischer oder indischer Wassernabel gehört Gotu Kola zur Familie der Apiaceae und ist in verschiedenen tropischen Ländern der Welt zu finden. Die ebenfalls häufig verwendete Bezeichnung „Tigergras“ verdankt die Pflanze der Legende, verletzte Tiger würden ihre Wunden mit der Wirkung der Pflanze heilen. Der Meister der Tiger-Wundheilung hat tatsächlich ein imposantes Nährstoffprofil.

Gotu Kola (Centella asiatica) ist eine kleine Pflanze, die wild in ganz Indien wächst. Die Pflanze ist in der Ayurveda-Lehre verankert und hochgeschätzt. Auch in der TCM findet die Pflanze Anwendung. Mittlerweile erobert sie als Inhaltstoff kosmetischer Produkte Europa. Die nährstoffreichen Blätter der Pflanze sind ein wahres Naturtalent.

  • Die Blätter enthalten Proteine und Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Kupfer und Zink.
  • Gotu Kola wird als Zutat in Produkten zur Wundheilung verwendet.
  • Besonders einzigartig ist, dass die Inhaltstoffe der Pflanze die natürliche und normale Kollagenproduktion unterstützen.
  • Aktuell wird vor allem der Hauptwirkstoff Asiaticosid wissenschaftlich untersucht. Asiaticosid ist ein Triterpensaponine, der die Bildung von neuem Bindegewebe fördert und antioxidativ wirkt.
  • Die Kollagenproduktion unseres Körpers trägt zum Erhalt einer straffen und jung aussehenden Haut bei.
  • Die sekundären Pflanzenstoffe umfassen Flavonoide, Phytosterole und einige Alkaloide.
  • In der Ayurveda-Lehre wird Gotu Kola als Hausmittel zur Stärkung des Gedächtnisses und der Konzentration benutzt. Dies ist wissenschaftlich nicht bestätigt.
  • In Kolumbien wird Gotu Kola als traditionelles Hausmittel gegen Cellulitis verwendet.

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Guarana – Energie aus dem Regenwald

Guarana ist die Pflanze mit dem höchsten Koffeingehalt. Koffein wird wegen seiner vitalisierenden und energetischen Wirkung hochgeschätzt. Guarana wurde im Amazonas bei der Ethnie Guarani, die generell über ein tiefes Wissen über die Wirkung der Pflanzen verfügt, entdeckt. Die Kletterpflanze aus dem Regenwald Brasiliens hat bis zu fünfmal mehr Koffein als Kaffee.

Guarana (Paullinia cupana) ist eine Kletterpflanze und gehört zur Familie der Sapindaceae. Sein Name kommt von der indigenen Volksgruppe Guarani, die seine energetische und appetitregulierende Wirkung entdeckte. Es werden vor allem die Samen verwendet, die bis zu 6% Koffein enthalten und traditionell mit Wasser vermengt und zu einer Paste verarbeitet werden. Was hat die Industrie mit diesem tollen Naturprodukt gemacht? Vor allem eines: Soft Drinks und Energy Drinks. Wegen seiner energetischen Wirkung ist Guarana als Bestandteil von Zuckerwasser sehr beliebt.

  • Die stimulierende Wirkung von Koffein ist bekannt.
  • In mehreren Regionen wird Guarana traditionell als Hausmittel wegen seiner angeblichen aphrodisierenden Wirkung konsumiert.
  • Von Natur aus sind in Guarana bioaktive Stoffe wie Polyphenolen (Proanthocyanidine, Epicatechin und Catechin) enthalten, die für ihre antioxidative Wirkung bekannt sind.
  • Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die sich positiv auf die Zellalterung auswirken kann, da sie vor oxidativem Stress schützt.
  • Guarana hat drei- bis fünfmal mehr Koffein als Kaffee, daher ist er für schwangere Frauen nicht geeignet.
  • Frische Guaranasäfte haben wir in Brasilien kennengelernt, wo wir ein Jahr lang gelebt haben und neben Guarana sehr viele Pflanzen aus dem Amazonasbecken kennenlernen durften.

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Die rote schöne Frucht der Guarana aus dem Amazonas mit viel Energie.
Die rote schöne Frucht der Hagebutte auf grünem Stängel

Hagebutte – Klassiker der Klostermedizin

Hagebutten sind die Früchte verschiedener Wildrosenarten. Je nach Rosenart kann die Form der Früchte von rundlich bis länglich-oval variieren. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie schmecken schön fruchtig und gleichzeitig intensiv sauer. Der säuerliche Geschmack kommt vom hohen Gehalt an Vitamin C. Ebenso sind Hagebutten eine mögliche Quelle für Antioxidantien.

Hagebutte (Rosa canina) gehört zur Familie der Rosengewächse, Rosaceae. Die Heimat der Rosen wird in den Gebirgsländern des mittleren und südwestlichen Asiens vermutet. AraberInnen, TürkInnen und KreuzfahrerInnen brachten Rosengewächse nach Europa. Funde in Schweizer Pfahlbauten beweisen, dass die Hagebutte damals schon zu einem Mus verarbeitet und als Nahrung verwertet wurde.

Die ÄrztInnen des Altertums schätzten die Hagebutte bei Erbrechen, Nierensteinen, Bluthusten und Zahnfleischentzündungen. Die Germanen verwendeten Hagebutte bei Leichenverbrennungen. Sie bot angeblich Schutz vor Hexerei und Zauberei. Später kam im Volk der Glaube auf, man solle am Neujahrstag drei Hagebutten essen, um vor Unfällen und Krankheiten verschont zu bleiben.

  • In der Gegenwart liegt die wissenschaftlich begründete Bedeutung der Hagebutte vor allem im sehr hohen Vitamin C-Gehalt. 100 Gramm der Frucht enthalten 1250 mg Vitamin C.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion unseres Immunsystems bei.
  • Vitamin C unterstützt außerdem die normale Bildung von Kollagen, das für die Haut wichtig ist.
  • Hagebutten enthalten Gerbstoffe und organische Säure wie Apfel- und Zitronensäure.
  • Im Inneren sind die Hagebutten mit Borsten ausgestattet, die man als Juckpulver kennt. Diese sind mit feinen Härchen bedeckt, deren Widerhaken bei Hautkontakt unangenehmen Juckreiz auslösen können. Dies hat ihr den Ruf als Juckpulver eingebracht.

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Hopfen – nicht nur des Bieres Wunder

Ein Nährstoffwunder, das mehr kann als nur Bier. Heutzutage werden die Inhaltsstoffe der Hopfenzapfen auch als Beruhigungsmittel verwendet. Hopfen hilft angeblich, die Stimmung aufzuhellen. Und sollte es doch nicht klappen, versuche es mit Bier. 😉

Von der Hopfenpflanze (Humulus lupulus) wird vor allem der Hopfenzapfen (Lupuli strobulus) verwendet. Er gehört zur Familie der Cannabaceae und wächst in den nördlichen Klimaregionen der Welt. Seit Jahrhunderten wird Hopfen für das Bierbrauen angebaut. Hopfenzapfen sind die weiblichen Blütenstände der Pflanze und werden dank ihrer Wirkstoffe als Beruhigungsmittel eingesetzt.

Die positiven Wirkungen und Eigenschaften von Hopfen sind seit dem Mittelalter bekannt und geschätzt. Die Hopfeninhaltsstoffe wirken auf das Bier konservierend und stabilisieren den Schaum. Gleichzeitig ist Hopfen für die Bitterkeit des Getränks verantwortlich. Hopfen ist ein fixer Bestandteil von Bier. Es ist also anzunehmen, dass die Hopfenpflanze eine wichtige Rolle in der Geschichte der Menschheit spielte.

  • Die Hauptwirkstoffe der Hopfenzapfen sind die Bitterstoffe. Diese können unter Umständen beruhigend und antimikrobiell wirken.
  • Früher wurde Hopfen als Diuretikum verwendet, um die normale Entwässerungsfunktion des Körpers zu unterstützen. Aktuell ist das wissenschaftlich nicht bestätigt.
  • Gleichzeitig wurde er auch als Tonikum eingesetzt, um den Körper zu revitalisieren.

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Was ist ein Diuretikum und was ist der Entwässerungsprozess? Wozu dient natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Der grüne und frische Hopfenzapfen ist gut für Entspannung.
Die roten schönen Blüten der Hibiskus Pflanze.

Hibiskus – Blumen für Dich

Die im Erntestadium sattroten Blumen aus Afrika und Lateinamerika sind in Kolumbien sehr präsent. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften ihrer Inhaltsstoffe gehen vor allem auf Antioxidantien zurück, die dem Organismus helfen, die freien Radikale im Körper einzufangen. Und wer will schon Radikale, ob frei oder unfrei, im Körper haben? 😉

Die Blumen kommen ursprünglich aus Angola, werden aber mittlerweile weltweit in den Tropen angebaut. Fachlich sprechen wir von Hibiscus sabdariffa oder Sabdariffa Eibisch, noch eher bekannt als Roselle, aus der Familie der Malvaceae. Überraschenderweise kann man sie heute in ganz verschiedenen tropischen Ländern finden, von Uganda bis nach Kolumbien.

In meinen Jugendjahren war Hibiskus ein Geheimtipp unter den kolumbianischen Frauen. Begeistert über dessen Wirkung wurden eifrig Blumen und Rezepte ausgetauscht. Zu den Hauptproduzenten zählt heute Mexiko. Dort werden die Blumen als Erfrischungsgetränk konsumiert. Die Blumen verwandeln ihre Farbe von Gelb bis zu Rot im Erntestadium.

  • Als Wirkstoffe sind in erster Linie die enthaltene Fruchtsäure und die Polyphenole (Anthocyan) zu nennen. Diese wirken antioxidativ und helfen somit, freie Radikale im Körper einzufangen.
  • Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die sich hemmend auf die Zellalterung auswirken kann, da sie vor oxidativem Stress schützt.
  • Dies wird durch den natürlichen Vitamin C-Gehalt der Pflanze begünstigt, da Vitamin C zur normalen Funktion des Immunsystems und zur normalen Kollagenbildung beiträgt.

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Ingwer- auch bitter soll es sein!

Ingwer ist botanisch gesehen ein Rhizom und hat eine lange Tradition in der TCM. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind Forschungsobjekt zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Er hilft bei Magen-Darmbeschwerden, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Reisekrankheit. Ingwer hat angeblich wärmende, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften.

Ingwer (Zingiber officinale) gehört zur Familie der Zingiberaceae. Es werden nur seine frischen oder getrockneten Rhizome verwendet. Er dient seit ungefähr 3000 Jahren als Gewürz. Der in Indien und den südlichen Provinzen Chinas angebaute Ingwer war zentraler Bestandteil konfuzianischer Ernährung und hat nach wie vor eine wichtige Rolle in der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Nach dem Grundlagenwerk “The Divine Farmer’s Materia Medica Classic” wird die gesundheitsfördernde Wirkung von getrocknetem Ingwer oder “Gan Jian”, wie er auch genannt wird, auf seine wärmenden Eigenschaften zurückgeführt. In der Ayurveda-Lehre ist Ingwer ein sehr beliebtes Hausmittel. Ingwer ist eine zeitlose, fixe Ingredienz in der südasiatischen Küche. Sein besonderer Geschmack findet Platz in zahlreichen Variationen von Likören und Chutneys, über Biere, Currys bis zu Süßspeisen.

  • Ingwer enthält von Natur aus Nährstoffe wie Vitamin C, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Kalium und Natrium.
  • In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Wurzel als wärmespendendes Hausmittel sowie bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen und Koliken angewandt.

Fragen und Antworten

Was ist die Ayurveda-Lehre und warum ist Vitamin C wichtig? Wozu dient natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Die gelbe und frische Wurzel Ingwer der Ayurveda und TCM Lehre ganz und geschnitten.
Die grünen Blätter der Brennnessel, Meister der Entwässerung

Junge Brennnessel - juckende Weltbürgerin

Hochgeschätzt wegen ihrer Wirkstoffe und sehr unbeliebt nach einer Berührung. Ein Naturtalent, das sogar Hippokrates kannte. Die Gattung der Brennnesseln (Urtica) umfasst über 30 Arten und ist mit Ausnahme der Antarktis weltweit zu finden. Vor allem die junge Brennnessel enthält Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Die große Brennnessel (Urtica dioica) gehört zur Familie der Urticaceae. Urtica kann man als ”brennen” übersetzten und deutet schon auf die Reaktion bei Kontakt mit der Pflanze hin. Sie liebt Schatten, Feuchtigkeit und einsame unbebaute Flecken. Dort kann sie bis zu einem Meter hochwachsen. Männliche und weibliche Blüten sitzen auf getrennten Pflanzen. Ihre Blütezeit ist von Juni bis Oktober.

Blätter und Stängel sind dicht mit feinen Brennhaaren besetzt, die schon nach leichter Berührung die enthaltene Ameisensäure und Histamin abgeben und auf der Haut brennen. Schon im Mittelalter wurden ihre Eigenschaften geschätzt. Aber wegen der juckenden Wirkung wurde sie gleichzeitig als Unkraut eingeordnet. Die in den Blättern und Wurzeln enthaltenen Inhaltsstoffe werden hinsichtlich möglicher positiver Wirkungen auf unseren Körper untersucht.

  • Die jungen Blätter haben eine interessante Nährwertdichte.
  • Sie enthalten von Natur aus Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Dazu gehören Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kupfer, Zink, Mangan und Eisen.
  • Gleichzeitig enthält Brennnessel Vitamin C, Provitamin A, Vitamin E und Vitamine der Gruppe B, außer B12.

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Was sind Antioxidantien und was ist die Kollagenbildung? Wozu dient die  natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Kardamom - tut dem Magen gut

Kardamom ist die Frucht einer hoch wachsenden Staude, die wild in den hügeligen Regenwäldern Südindiens (den Cardamon Hills) oder auch in Sri Lanka vorkommt. Er gehört wie Ingwer und Kurkuma zur Familie der Zingiberaceae. In Indien wird Kardamom seit über 2000 Jahren verwendet. Über die Karawanenrouten erreichte er Europa. Kardamom (Elettaria cardamomum) ist eines der ältesten und bekanntesten Gewürze der Welt. Die Samen wurden früher in Ägypten als Aphrodisiakum gesehen und dienten zur Herstellung von Parfüm. Grüner Kardamom hat nicht nur aromatische Eigenschaften, er ist ebenso eine Wohltat für unseren Magen.

Die Hauptwirkung von grünem Kardamom ist die Unterstützung der normalen Verdauungsfunktion sowie der Speichel-, Magensaft- und Gallensaftsekretion. Aktuell wird untersucht, inwiefern Kardamom sich auf Koliken, Bauchschmerzen und Magenverstimmungen auswirkt bzw. ob er eine appetitanregende Wirkung hat. Diese Wirkung wird ihm im Volksmund nachgesagt, die wissenschaftliche Bestätigung ist jedoch ausständig.

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Grüne und frische Samen des Kardamom Gewürz.
Katzenkralle aus Kolumbien.

Uña de Gato – Vorsicht Katzenkrallen!

Nein, es geht hier nicht um Katzen oder Tiere und Vorsicht ist auch keine geboten. Die folgende Pflanze heißt in meinem Heimatland Kolumbien Uña de Gato (Katzenkralle). Sie kommt aus dem Amazonas, ist unter Botanikern als Uncaria tormentosa bekannt und gehört zur Familie der Rubiaceae. Katzenkralle ist eine bis zu 60 Metern lange Liane. Als Nahrung dienen Wurzel und Rinde.

  • Katzenkralle hat eine lange und verbreitete Nutzung als Hausmittel in der traditionellen Medizin in Süd- und Mittelamerika. Dort ist die Pflanze auch beheimatet.
  • Katzenkralle enthält von Natur aus eine Mischung aus sekundären Stoffen, die antioxidativ wirken.
  • Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Katzenkralle während Schwangerschaft und Stillzeit nicht möglich ist.

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Kurkuma - mehr als Farbstoff

Kurkuma ist ein Rhizom, wird aber auch als Wurzel bezeichnet. Seit tausenden Jahren wird er in Indien und Südostasien als Farbstoff, Gewürz und Heilmittel geschätzt. Kurkuma beinhaltet die gesundheitsfördernde bioaktive Stoffmischung Curcumin. Er gilt als Heilpflanze in der Ayurveda- und TCM-Lehre und hat somit einen Fixplatz in unserem essbaren botanischen Garten.

Kurkuma (Curcuma longa rhizoma) wird auch Gelbwurzel genannt, gehört zur Familie der Zingiberaceae und stammt aus Südostasien und Indien. Über die Handelswege hat sich Kurkuma frühzeitig als Gewürz verbreitet. Heute wächst die Pflanze weltweit in den Tropen und Subtropen. Indien ist der Haupterzeuger von Kurkuma.

  • Kurkuma wird im Hinduismus für Rituale und festliche Anlässe verwendet.
  • Die Pflanze hat eine lange Tradition in der Ayurveda- und in der TCM-Lehre sowie in der früheren Traditionellen Arabischen Medizin.
  • In der Moderne findet seine vielfältige Anwendung weltweit statt, sei es in der Küche oder in der Kosmetik.
  • Aktuell ist das in Kurkuma enthaltene Curcumin Teil von zahlreichen wissenschaftlichen Studien, die versuchen, seine Wirkungen in Zusammenhang mit verschiedenen Körperfunktionen nachzuweisen.

Ende 2016 konnten wir in Sri Lanka den Anbau von Kurkuma persönlich besichtigen und uns selbst ein Bild von der Bio-Landwirtschaft und dem fairen Handel machen. Wir besuchten Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die in Verbänden organisiert Gewürze aller Art anbauen. Der Mischanbau wirkt wie ein großer Gemüsegarten. Auf wenige Hektar verteilt werden Bäume und Pflanzen jeder Art angebaut. So zum Beispiel Kakao, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Zimt, Obst und Nüsse.

Es war sehr beeindruckend, als uns der Kleinbauer mit viel Stolz durch seinen Garten führte. Monokulturen oder chemische Spritz- und Düngemittel haben hier keinen Platz. Die Qualität merkt und schmeckt man und sie hat natürlich auch ihren Preis.

Dieser Bauer hat seinen Markt und einen direkten Zugang zu Kunden in Europa gefunden. Als Mitglied einer Fairtrade zertifizierten Kooperative erfreut er sich zusätzlicher Prämiengelder und eines gesicherten Mindestpreises. Gerade bei Zimt ist eine Zertifizierung sehr wichtig, da das Schälen und Rollen der Zimtrinde häufig von Minderjährigen durchgeführt wird. Auch unser Hersteller in der Steiermark bezieht die Waren direkt aus Bio-Fairtrade Projekten in Sri Lanka. 

Wenn Sie selbst Projekte dieser Art in Sri Lanka besuchen möchten, können Sie sich hier informieren.

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Die Wurzel Kurkuma der Ayurveda Lehre ganz und geschnitten.
Grüne und frische und nährreiche Blätter vom Löwenzahn.

Wer reinigt und vitalisiert hier so toll? Der Löwenzahn.

Die Löwenzahn-Blumen sind Meister der Metamorphose. Von gelben Blüten bis zu fliegenden Schirmchen, die die Wünsche von Kindern erfüllen und Erwachsene an ihre eigene Kindheit erinnern. Löwenzahn ist nicht nur reine Schönheit. Er steht für das Erwachen der Natur und bietet uns einen Cocktail an Nährstoffen.  Treffenderweise ist Löwenzahn eine der ersten Pflanzen, die im Frühjahr wachsen, also gerade dann, wenn unser Körper nach dem langen Winter eine Reinigung braucht.

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist aus der vielfältigen Familie der Asteraceae, zu denen auch Kamille, Sonnenblumen und Yacon gehören. Löwenzahn ist ein formenreicher Artkomplex mit zahlreichen Mikro-Spezies. Ursprünglich stammt er aus dem nördlichen Teil der Erde. Verwendet werden vor allem die Wurzel und die Blätter. In manchen Ländern auch die Blüten. Die jungen Blätter enthalten die meisten Nährstoffe.

  • Löwenzahnblätter enthalten von Natur aus Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Zink und Phosphor.
  • Auch Vitamin K, C und Provitamin A kommen vor.
  • Die wichtigsten Inhaltstoffe der Wurzel sind jedoch die Bitterstoffe.
  • Bitterstoffe können verdauungsfördernde Eigenschaften haben.
  • Zudem wird die Löwenzahn als natürliches harntreibendes Mittel geschätzt.

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Maca – das peruanische Kraftbündel

Maca ist eine Wurzel, die in der Anden-Region sogar noch bis 4.400 Meter über dem Meeresspiegel wächst. Keine andere Feldfrucht der Welt wird in dieser Höhe kultiviert. Seine Anpassung an die besonderen Wetterbedingungen wie die starken Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht haben seine außerordentliche Komposition an bioaktiven Stoffen geprägt.

Maca (Lepidium meyenii), auch als Peruanischer Ginseng bekannt, gehört zur Familie der Brassicaceae (wie zum Beispiel auch Rüben und Raps). Maca wurde schon von den Inka-Kulturen als Grundnahrung konsumiert. Verschiedene spanische Konquistadoren berichteten damals in ihren Chroniken von den Eigenschaften der Wurzel. Archäologische Funde bestätigen, dass Maca vor 1.600 v. Chr.  domestiziert und kultiviert wurde.

  • Maca ist von Natur aus reich an Makro- und Mikronährstoffen.
  • Maca enthält Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Vitamine, wie auch Aminosäuren, Ballaststoffe und Fettsäuren.
  • In der traditionellen Anwendung im Ursprungsland Peru wird Maca als Hausmittel zur Verbesserung der Kondition, Ausdauer, Kraft und gegen Müdigkeit gegessen.
  • Maca wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

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Die nährreichen Wurzeln der Macapflanze.

Mate – y vamonos!

Wenige Pflanzen haben eine so starke kulturelle Tradition wie Mate in einigen Ländern Südamerikas, vor allem in Uruguay, Argentinien und Paraguay. Mate-Tee ist ständiger Begleiter, bringt die Leute zueinander und lässt sie miteinander ins Gespräch kommen. Die Faszination und der Konsum von Mate ist überraschenderweise auch in Syrien verankert. Mate (Ilex paraguarensis) kommt aus Brasilien, Paraguay und Argentinien. Verwendet werden die getrockneten Blätter.

  • Die Teeblätter enthalten von Natur aus bis zu 16% unterschiedliche Gerbstoffe und andere sekundäre Stoffe von der Gruppe der Flavonoide und Saponine.
  • Mate enthält Koffein, einen Wirkstoff, der stimulierend und anregend wirkt.
  • Koffein kann bei Energiemangel, körperlicher und psychischer Erschöpfung helfen und hat antioxidative Eigenschaften.
  • Koffein ist ein guter Wirkstoff für Phasen der Konzentration und der erhöhten Gehirnleistung.
  • Die GründerInnen von tutgut Naturprodukte haben über drei Jahre in Argentinien gelebt. Dort haben wir Mate und den Anbau in den Provinzen nördlich der Hauptstadt persönlich kennengelernt.
  • Da Mate Koffein enthält, sehen Sie bitte vom Konsum während der Schwangerschaft und Stillzeit ab.

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Mesquite oder Peruanischer Carob

Der Name Mesquite steht für eine Vielzahl an Baumarten der Gattung Prosopis. Hier handelt es sich um Prosopis pallida, eine gut verbreitete Art in Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Mesquite-Bäume sind auf dem gesamten amerikanischen Kontinent beheimatet und gehören zur Familie der Fabaceae, anders gesagt: der Hülsenfrüchtler.

Mesquitebäume sind sehr robust. Sie kommen in tropischen bis subtropischen Regionen der Welt vor und sind auf Trocken- oder Wüstenregionen hervorragend angepasst. Nicht nur ihre Widerstandsfähigkeit macht den Baum zum Naturtalent, sondern vor allem die Eigenschaften seiner Früchte. Diese zählen zu den Früchten mit einem außergewöhnlichen Nährstoffprofil und werden auch Algarroba oder (Peruanische) Carob genannt. Die Früchte sind mit einer sehr harten dunkelbraunen Schale umgeben. Sie werden getrocknet und zu Pulver verarbeitet.

Der aus Europa und Asien bekannte Carob stammt aus einer anderen botanischen Art (Ceratonia siliqua) bekannt als Johannisbrotbaum. Der amerikanische und der europäische Carob gehören zur selben Familie der Hülsenfrüchtler und teilen viele Ähnlichkeiten. Sie teilen jedoch nicht die Subfamilie und sind in Bezug auf das Nährstoffprofil anders zu bewerten.  

  • Mesquitefrüchte sind reich an komplexen Kohlenhydraten, die als Energiequelle dienen.
  • Deshalb werden die Früchte in Kolumbien traditionell als Hausmittel bei Energiemangel, Erschöpfungszuständen und zur Revitalisierung genutzt.
  • Sie enthalten Ballaststoffe und sind Quelle für Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Zink.
  • Von Natur aus enthalten sie 10% Proteine und die essentielle Aminosäure Lysin sowie Vitamine der Gruppe B.
  • Mesquite ist ein Nahrungsmittel, das ich als Kind essen musste. Jedoch hat die Frucht einen besonderen Geruch. Dies hat ihr den Namen „pecueca“ (Spanisch für stinkende Füße) eingebracht und wird in vielen Sprüchen verwendet. 

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Die grünen schönen Blätter des starken Moringabaums.

Moringa – der Wunderbaum

Der Moringa-Baum kommt sowohl im trockenen Wüstenklima, wo die schnellwachsenden Bäume helfen, der Wüstenbildung entgegenwirken, als auch im tropischen Regenwald vor. Sein Ursprung liegt in Nordindien. Er wird auch Wunderbaum genannt und ist in tropischen wie subtropischen Regionen beheimatet, unter anderem in Ländern in Asien, Afrika und Amerika. Er ist ein sehr robuster Baum, der mit sehr wenig Wasser und in trockenem Boden zurechtkommt.

Moringa gehört zur Familie der Moringaceae, interessanterweise eine kleine Familie mit 13 Arten, die zur selben Gattung gehören. Tutgut Naturprodukte verwendet ausschließlich Moringa oleifera, auch als Meerrettichbaum bekannt. Dies ist der nährstoffreichste Moringa der Familie. Alle Bestandteile des Baumes können verwendet werden, aber die Blätter enthalten die meisten Nährstoffe.

  • Moringa ist eine gute Eiweißquelle. Er enthält achtzehn Aminosäuren, darunter alle essentiellen.
  • Der Proteinanteil kann bis zu 30% erreichen.
  • Die Mineralstoffe und die Vitamine A, E, C, B1, B2, B3, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer sind in Moringablättern enthalten.
  • Moringa dient nicht nur als Nahrungsquelle. Alle Bestandteile des Moringabaumes werden unterschiedlich genutzt. Beispielsweise kann man mit den Samen Wasser reinigen.
  • Dank des erstaunlich schnellen Wachstums und des Nährstoffprofils wird Moringa olifeira von vielen Hilfsorganisationen bei der Bekämpfung von Unterernährung eingesetzt.

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Quinoa - die Größe spielt keine Rolle

Quinoa ist ein winziges Korn, etwa 2 mm klein, mit einer großen Dichte an Nährstoffen. Es wird als Pseudo-Getreide bezeichnet und enthält keine Gluten. Quinoa ist ein komplettes Protein mit allen essentiellen Aminosäuren und eine Quelle für Magnesium und andere essentielle Mineralstoffe.

Quinoa (Chenopodium quinoa) gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse und wächst in den Andenregionen Südamerikas. Quinoa ist rund und hat im gegarten Zustand eine leicht durchscheinende Optik, weshalb das Korn auch vegetarischer Kaviar genannt wird. Die Vielfalt in der Küche ist vergleichbar mit der von Reis. Es gibt Quinoa in drei verschiedenen Farben: helle gelbe, über rote bis zu schwarzen Sorten. Die Inkas wussten über die Eigenschaften von Quinoa Bescheid und bezeichneten Quinoa als „Quelle des Lebens“.

  • In den Quinoasamen sind Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten.
  • Quinoa enthält Mineralstoffe und von Natur aus alle neun essentiellen Aminosäuren, wie zum Beispiel die Aminosäuren Tryptophan, Cystein, Lysin und Methionin.
  • Diese kann der Körper nicht selbst bilden. Deswegen ist Quinoa ein komplettes Protein.
  • Interessanterweise wird Quinoa fachlich als ein Samen eingestuft, aber für die meisten Personen gehört er zu den Getreiden.

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Das Pulver der Spirulina im kraftvollem Grün.

Siprulina – eine besondere Alge

Spirulina ist eine Alge, die unter Bedingungen wachsen kann, unter denen viele andere Organismen keine Chance haben. Die Alge entwickelt dabei eine erstaunliche Nährstoffdichte und ist ein zentraler Eiweißlieferant für beispielsweise die vegane Ernährung. Auch die enthaltenen Aminosäuren  machen Spirulina zu einem natürlichen Nährstoff-Allrounder.

Spirulina (Athrospira platensis) ist ein mehrzelliges Cyanobakterium und wird als Blaualge oder als Mikroalge bezeichnet. Cyanobakterien gehören zu den einfachsten und ältesten Lebensformen unseres Planeten und können unter Konditionen wachsen, unter denen viele andere Organismen keine Chance haben. Sie wachsen im warmen Wasser und im Süß- oder im stark alkalischen Salzwasser mit einer Salzkonzentration von bis zu 20 Prozent.

Ursprünglich kommt die Alge aus Mexiko und der Republik Tschad. Spirulina war früher für die Azteken in Mexiko eine wichtige Nahrungsquelle, dann wurde es für lange Zeit vergessen. Erst in den letzten Dekaden erfährt das Naturtalent wieder höhere Aufmerksamkeit. Dank des Eiweißgehalts und der Nährstoffdichte gelten Algen als wichtige Nahrungsquelle der Zukunft und natürliches Nahrungsergänzungsmittel der Gegenwart.

  • Spirulina entwickelte eine erstaunliche Nährstoffdichte mit einem hohen Proteingehalt von ca. 65 % und enthält alle essentiellen Aminosäuren.
  • Spirulina ist reich an Magnesium, Calcium, Eisen und enthält Vitamin E.
  • Biologisch angebaute Spirulina ist eine umweltfreundliche Proteinquelle.
  • Die Farbe von Spirulina entsteht durch eine Mischung aus drei Komponenten, die als Hilfspigmente bezeichnet werden: Chlorophyll, Phycocyanin und Carotinoide.

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Was sind Aminosäuren und sind Proteine? Wozu dient die natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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Weizengras - regionale Pflanzenkraft

Weizengras ist das junge nährstoffreiche Gras der Weizenpflanze Weichweizen (Tritticum aestivum). Das junge Gras wird drei bis sieben Tage nach der Keimung der Samen geerntet. Das Gras entstammt der Familie der Poaceae oder Süßgräser. Eine fantastische und vielfältige Familie, in der man auch Getreide findet und die zudem eine wesentliche Rolle in unserer Geschichte einnimmt. Da Weizengras selbst zu faserig und schwerverdaulich ist, wird es in pulverisierter Form oder als Saft konsumiert. Es enthält keine Gluten.

  • Weizengras ist eine nährstoffreiche Pflanze und ein faszinierendes Naturprodukt.
  • Weizengras enthält Vitamine, Mineralstoffe und Proteine.
  • Proteine werden in der Umgangssprache Eiweiß genannt und bestehen aus Aminosäuren.
  • Dank seines Nährstoffprofils ist vor allem das junge Gras eine interessante Ergänzung bei veganer Ernährung.

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Das junge frische Gras des Weizens in seiner grünen Pracht.
Die frischen Zimtstangen vom Baum geerntet.

Zimt Ceylon - ein Klassiker

Zimt ist das älteste, bekannteste und meist verbreitete Gewürz der Welt. Es handelt sich um die Rinde der jungen Zweige, die geschabt und getrocknet werden. Zimt wird als Heilmittel, in Ritualen und in der Ernährung verwendet. Zimt Ceylon ist ein Klassiker der gesunden Ernährung und wichtiger Wärmespender.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum, syn. Cinnamomum verum) gehört zur Familie der Lauraceae. Zimt wird aus mehreren Bäumen gewonnen, jedoch sind die gängigsten Arten der Zimt Ceylon aus Sri Lanka und Indien und der Zimt Cassia aus China. Der Zimt Ceylon wird auch als „echter“ Zimt bezeichnet und enthält deutlich weniger Cumarin, das in hohen Mengen Allergien verursachen kann.

Die Anwendung als Gewürz in seinen Ursprungsländern, sowohl in süßen wie in scharfen Gerichten, lässt sich bis in die Zeit vor Christus nachweisen. Zimt ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Küche Indiens und Sri Lankas. Zimt Ceylon spielt auch eine wichtige Rolle in der Ayurveda-Lehre. Seine Inhaltsstoffe begeistern heutzutage auch die moderne Wissenschaft und Menschen mit Interesse für gesunde Ernährung.

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Was bedeutet Nährwertdichte und was sind Ballaststoffe? Wozu dient die natürliche Nahrungsergänzung mit Pflanzen? Wieso wir in Kapseln abfüllen und warum diese selbstverständlich vegan sind, findest du auf unserer FAQ Seite.

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  • Fintelmann, Volker / Weiss, Rudolf: Lehrbuch der Phytotherapie. 10. Auflage. Stuttgart: Hippokrates Verlag. 2002.
  • Hänsel, Rudolf / Sticher, Otto (Hrsg.): Pharmakognosie. Phytopharmazie. 9. Auflage. Heidelberg: Springer Verlag. 2010.
  • Schmidt, Edmund / Schmidt, Nathalie: Leitfaden Mikronährstoffe. Orthomolekulare Prävention und Therapie. 1. Auflage. München: Urban & Fischer Verlag. 2004.
  • van Wyk, Ben-Erik / Wink, Coralie / Wink, Michael: Handbuch der Arzneipflanzen. 3 Auflage. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. 2015.
  • van Wyk, Ben-Erik: Handbuch der Nahrungspflanzen. 1 Auflage. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. 2005.
  • Watzl, Bernhard / Leitzmann, Claus: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. 3. Auflage. Stuttgart: Hippokrates Verlag. 2005.
  • Zimmermann, Michael / Schurgarst, Hugo / Burgerstein, Uli: Burgersteins Handbuch Nährstoffe. Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Spurelemente, Vitamine und Mineralstoffe. 10. Auflage. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag. 2002.

Unser Qualitätsanspruch. Alle unsere Produkte sind:

Unsere Pflanzenmischungen sind vegan. Auch die Kapseln sind vegan.
Wir verwenden nur biologisch angebaute Pflanzen. Bio ist gesünder.
Unsere Pflanzenmischungen sind 100% natürlich, ohne Extrakte und ohne Zusatzstoffe.
Alle unsere Pflanzenmischungen sind 100% frei von Gluten.

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